NUON und die Doppelt-Umsatzsteuer-Abzocke

Nach unserem Blogbeitrag vom März ‘09 über Raubritter-Marketing von 1und1 – da gibt es ja seit ein paar Tagen den Herrn Marcell D’Avis, damit Alles Gut wird – kommt hier die nächste kriminelle “Wir ziehen unsere Kunden ab”-Aktion.

Seit Dezember 2008 mit dem Homeoffice in Berlin Kunde in einem gewerblichen Tarif bei NUON Strom, bekam ich im Dezember 2009 meine erste Jahresabrechnung. Es wurde der Trick mit der Umsatzsteuer angewandt, so dass ich für knapp 4800 Kilowattstunden Verbrauch (inklusive aller Gebühren bei Vattenfall 848.- Euro) bei NUON 1.125.- Euro (Beträge gerundet) bezahlen sollte. Also um 277.- Euro, knapp 20 Prozent mehr als beim regionalen Versorger, bei gleichem Verbrauch.

Hoppla, es sollten doch noch 50 Euro Wechselbonus gutgeschrieben und eigentlich über den Tarif auch Geld gespart werden, laut Werbeversprechen ist NUON Strom immer günstiger als Ihr regionaler Stromanbieter! Was irgendwie auch der tiefe Sinn der Existenz dieser NUON Deutschland GmbH ist, oder?

Und so wird’s gemacht » um Nicht-Nachahmung wird gebeten…

  • Willkommenschreiben vom 22.12. 2008:
    Grundgebühr: 9,50 €/Monat (brutto inkl. MwSt.)
    Verbrauchspreis: 14,90 ct/kWh (brutto inkl. MwSt.)
    Treuebonus im 12. Monat: 50 € (einmalig für Neukunden nach 12 Monaten Belieferung)

berechnet wurden dann

  • Arbeitspreis 16,950 ct/kWh und Grundpreis 114,00 €/Jahr ÷ 12 x X
    zusätzlich 19% MwSt., keine 50 € Gutschrift.

Auf meinen Protest hin wurde sich dafür am 4. Januar schriftlich entschuldigt und die Gesamtforderung um gut 170.- Euro reduziert. Sogar die 50 € Treuebonus gab es dann doch, obwohl erst behauptet wurde, die wären nicht für gewerbliche Kunden. Man hatte wohl erkannt, daß das oben erwähnte Willkommensschreiben in meinen Händen eine solide Beweisgrundlage für meine Position darstellt. Weiter im Geschehen:

  • Mitteilung vom 18.5. zur Tariferhöhung am 1.7. 2009:
    ..dann für 16,24 Cent pro kWh und 9,50 € monatlicher Grundgebühr.. inklusive gesetzlicher Abgaben, zzgl. Stromsteuer und 19% Umsatzsteuer

:-( Da hatte ich nicht aufgepasst! Erhöhung um ca. 2 Cent, Grundgebühr wie gehabt, ok … von wegen, das war eine Preiserhöhung um fast 40 Prozent.

Und darauf besteht NUON Strom: Bei uns zahlt man mehr, weil wir Netznutzungsgebühren an Vattenfall abführen müssen. Und die werden eben auf unsere Tarife umgeschlagen. Als Reseller und Kundenberater – ich war in der ersten Vertriebsschulung zur Markteinführung der NUON Deutschland GmbH und habe mehrere Flyer- und Beratungs-Aktionen in Friedrichshain organisiert – hatte ich einen Rückruf/persöniches Telefonat mit einer Teamleiterin aus dem Kundenservice. Deshalb wurde alles so nett mit mir geklärt. Ich weiß jetzt genau, warum ich um gut 50 € abgezockt wurde und warum ich am gleichen Tag noch instinktiv gekündigt habe.

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Kleine Web-Tipps, Glück und Erfolg in 2010

Überprüfen Sie jetzt zum Jahresbeginn Ihre Einstellungen auf Websites wie Facebook, Flickr, YouTube, StudiVz, MySpace und allen anderen Plätzen, die Sie vielleicht zur Weitergabe persönlicher Inhalte nutzen – um sicherzustellen, daß Sie mit dem öffentlichen Bild dass Sie projizieren auch konsistent bleiben. Da immer mehr Arbeitgeber, Firmenkunden und Geschäftskontakte im Web auf die Suche nach Informationen über Personen gehen, wird es immer wichtiger, unsere eigene Identität zu überwachen und zu steuern. Wenn Sie den Ursprung von einigen Ihrer Online-Profile mal unter die Lupe nehmen, könnten Sie ziemlich überrascht sein, was 2005 online mit-zu-teilen angemessen war. Unter der Berücksichtigung, was privat und öffentlich ist: Nehmen Sie sich Zeit zu bewerten, was ein “Freund”, “Kontakt” oder “Follower” für Sie bedeutet und welche Art von Informationen Sie mit welchen Gruppen teilen wollen.

Ändern Sie Ihre Passwörter. Sicherheit geht vor, Leute. Die Bedrohungen im Social Web im Jahre 2009 waren erstaunlich zahlreich, mehr als nur ein paar böse Benutzer mit Spam-Kommentaren waren unterwegs, es gab gehackte Web- und Bank-Konten, clevere und gefährliche Malware aller Art. Schauen Sie sich die kostenlosen oder preiswerten Passwort-Management-Tools an, die kürzlich durch einen hochkarätigen Hacker empfohlen (im unteren Bereich des Beitrags) wurden. Damit können Sie starke, zufällige Passwörter erstellen und sie sicher auf Ihrem Computer verwalten.

Haben Sie eine Webseite? Updaten Sie ihre Copyright-Vermerke. Einfach, klar und notwendig. Oder zeigt Ihre Website derzeit noch ein Copyright-Jahr 2007? Wenn es Sie auch nicht in gesetzliche Konflikte bringen mag, es sieht vielleicht ein bisschen doof aus, angekommen im neuen Jahrzehnt. The Next Web ist ein gutes Stück dynamischer Code für Website-Eigentümer.

Haben Sie einen Blog? Besuchen Sie ihn, das arme Vieh könnte vernachlässigt werden. Ist vielleicht längst überfällig für ein neues Template, ‘n Facelift, mal die Linkliste erneuern oder so? Während Sie gerade dabei sind, warum nicht die automatischen Updates durchführen, und überprüfen ob Sie die aktuellste Version des CMS verwenden – Unterlassung kann zu Problemen durch veraltete Plugins führen, die leicht gehackt werden können.

Sichern Sie Ihre Daten. Hacks und Hardware-Fehler passieren. Vom Kalender und Kontakte zu Blog-Postings und Arbeitsprojekten, mehr und mehr von uns läuft über die Netze von Servern und Internet Start-ups. So wäre jetzt ein guter Zeitpunkt zum Download und Sichern von Dateien von XING-Kontakten und WordPress-Beiträgen, alles was beweglich und wertvoll ist. Betrachten Sie es so: Sie – oder zumindest Teile von Ihnen – sind live im Internet. Wenn das Internet in Brand geraten würde: Was halten Sie davon, Alles mit sich führen statt es dem Feuer zu überlassen?

Wir hoffen, Ihnen mit dieser Liste ein wenig geholfen zu haben und wünschen Ihnen ein glückliches und erfolgreiches 2010.

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20 Millionen US-Dollar von Google gespendet

An 25 internationale Hilfsorganisationen ging das Weihnachtsgeschenk von Google, 20 Millionen US-Dollar zur Unterstützung weltweit gestreuter gemeinnütziger Zwecke in 2010. Beispielhaft gut, auch wenn es unter einem URL “google.com/advertising” publiziert wird, also ein wenig den Stallgeruch einer Werbe-Kampagne mitbringt.

Soziale Verantwortung als Teil der Unternehmens-Kultur der Konzerne, das sollte zum Standard werden. Wer sonst als die Mächtigen der Wirtschaft kann global etwas bewegen? Unseren Regierungen, Verwaltern der Volkswirtschaften und Polit-Pop-Stars fehlt dazu die Power.

Die hecheln im Großen und Ganzen den Schrittmachern des Big Biz und den wirtschaftlichen Sachlagen hinterher, stets bemüht dabei dem Wahlvolk nach dem Munde zu reden. Das ist selbstverständlich eine völlig subjektive Betrachtung, reine Ansichts-Sache.

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Berliner Quartiersmanagement mächtig aufgestockt

Der Berliner Senat reagiert auf die Verschärfung der sozialen Probleme in einigen Stadtteilen und erweitert das Management für Sozialarbeit: 5 neue Fördergebiete in Neukölln, Moabit, Reinickendorf und in der Spandauer Neustadt wurden bestimmt. Als einziges „Ostviertel“ kommt die Hellersdorfer Promenade mit ihren Plattenbauten dazu.

1999, zur Einführung der QMs gab es 15 „Gebiete mit besonderem Entwicklungsbedarf“, inzwischen sind es 39. Der Hintergrund ist, daß in den Quartieren im Westteil der Stadt besonders viele Jugendliche mit Migrationshintergrund leben. Anders im Quartier „Hellersdorfer Promenade“, dort ist aber jeder Vierte überschuldet und jeder Zweite lebt von Hartz IV.

Wir hatten noch Anfang 2006 in Friedrichshain über das Stadtteilmarketing in der Corinthstrasse (05/2006 aufgelöst, ein Projekt des ehem. QMs Boxhagener Platz) Fördermittel für das “Lichterfest” erhalten, inzwischen ist aber der gesamte Bezirk aus dem sozialen Programm entlassen worden. Der Zuzug vieler Unternehmen in Oberbaumcity und Umgebung, der Umbau am ehemaligen Osthafen ließ die Upper Eastside Berlin, das sog. Stralauer Quartier aufblühen. Und der Boxi-Kiez ist zum beliebten Ausflugsziel und “hippen” Viertel avanciert – dadurch bedingt steigen konstant die Immobilienpreise, und das führt dann zur entsprechenden Umschichtung der sozialen Struktur.

Das ist dann doch mal was Positives  ;-)

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Starthilfe Firmennetzwerk im Beratungscenter

:-) Starthilfe “Gib mir die Hand” – Firmennetzwerk hat ab Januar 2010 eine neue Adresse im Gründerzentrum Rungestrasse 22 in Berlin-Mitte. Wir kooperieren mit der Firma Consurge und arbeiten glücklich und zufrieden in und mit dem Start-Office in den Josetti-Höfen.

Das bedeutet:
  1. Unser Büro-Miet-Nutz-Service im Start-Office bietet Unternehmen einen flexibel zu buchenden und komfortabel gestalteten Standort mit Top-Adresse komplett ab 49.- Euro im Monat.
  2. Die Offene Sprechstunde für Jungunternehmer/innen, Start-Ups und Existenzgründer in spe wird mit verstärkter Beratermannschaft mitten im Berliner Gründerzentrum stattfinden.

Gründerzentrum Berlin, Josetti-Höfe Rungestrasse

Nähere Infos gibt es unter Office.Trade-Service.biz oder gerne im persönlichen Gespräch.

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