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	<title>Kommentare zu: Kreativ wirtschaften in Friedrichshain-Kreuzberg</title>
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	<description>Meinungen, Tipps und Nachrichten von der starthilfe &#34;GmdH&#34; - Firmennetzwerk Berlin, gepflegt von Mathias Roth</description>
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		<title>Von: Dr. Gerlinde Parchmann</title>
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		<dc:creator>Dr. Gerlinde Parchmann</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jan 2008 17:14:21 +0000</pubDate>
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		<description>Das ist so nach meiner Meinung nicht ganz richtig. Wer hier wirklich „stadtplanerisch“ im negativsten Sinne, den ich mir vorstellen kann, tätig ist – das sind die Immobilienmakler. Dazu gab es gerade einen tollen Artikel in der Berliner Zeitung (S.3 vom 18.1.08) &lt;a href=&quot;http://blog.voll-stralau.de/wp-content/uploads/mitte-und-was-wird.pdf&quot; title=&quot;Berliner Zeitung&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;&quot;Das Image der Mitte&quot;&lt;/a&gt;. Hier wird beschrieben, wie die letzten „störenden Elemente“ in der Strasse von „Engel und Völkers“ eliminiert werden, um die Läden zum doppelten Mietpreis an Modelabels der obersten Preisklasse zu vermieten. Die Praktiken, die dort angewendet werden, sind schon grenzwertig zur Kriminalität. Aber alles ist sauber und wasserdicht, klar doch, bei den Preisen.

Das was denn unter Handlungsempfehlungen in der Studie steht, finde ich auch wenig phantasievoll. Wie wäre es mit einem Milieuschutz und Mietobergrenzen oder einer neuen Definition von &lt;a href=&quot;http://blog.voll-stralau.de/2007/12/11/pause-fur-mediaspree-in-berlin&quot; title=&quot;pause-fur-mediaspree-in-berlin&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;„kreativem Mischgebiet“&lt;/a&gt;. D.h. es dürfen nur x % Handel (ausgenommen Verkauf von selbst hergestellten Waren im eigenen Laden), y % Hotel/Gastronomie und z % Büronutzung im gewachsenen Altbaubestand zugelassen werden. Bei Neubauten ist mit Umsicht entsprechend der gewachsenen Struktur des Gebietes vorzugehen. Sicher kostet das Geld, aber es wäre eine Wirtschaftsfördermaßnahme, die sich lohnt. Es ist doch schade, dass in der Förderperiode so manches wächst und gedeiht und dann ist Schluss und wer noch nicht lange genug dabei ist, hat Pech. Nachhaltigkeit wird gewünscht. Aber es wäre schön, wenn diese nicht nur von den Projekten und Gründern gefordert würde, sondern die Rahmenbedingungen es auch würden. Sicher braucht es dazu auch Phantasie, die kreativen haben sie, vielleicht sollte man sie dazu mal befragen …</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist so nach meiner Meinung nicht ganz richtig. Wer hier wirklich „stadtplanerisch“ im negativsten Sinne, den ich mir vorstellen kann, tätig ist – das sind die Immobilienmakler. Dazu gab es gerade einen tollen Artikel in der Berliner Zeitung (S.3 vom 18.1.08) <a href="http://blog.voll-stralau.de/wp-content/uploads/mitte-und-was-wird.pdf"  title="Berliner Zeitung" rel="nofollow">&#8220;Das Image der Mitte&#8221;</a>. Hier wird beschrieben, wie die letzten „störenden Elemente“ in der Strasse von „Engel und Völkers“ eliminiert werden, um die Läden zum doppelten Mietpreis an Modelabels der obersten Preisklasse zu vermieten. Die Praktiken, die dort angewendet werden, sind schon grenzwertig zur Kriminalität. Aber alles ist sauber und wasserdicht, klar doch, bei den Preisen.</p>
<p>Das was denn unter Handlungsempfehlungen in der Studie steht, finde ich auch wenig phantasievoll. Wie wäre es mit einem Milieuschutz und Mietobergrenzen oder einer neuen Definition von <a href="http://blog.voll-stralau.de/2007/12/11/pause-fur-mediaspree-in-berlin"  title="pause-fur-mediaspree-in-berlin" rel="nofollow">„kreativem Mischgebiet“</a>. D.h. es dürfen nur x % Handel (ausgenommen Verkauf von selbst hergestellten Waren im eigenen Laden), y % Hotel/Gastronomie und z % Büronutzung im gewachsenen Altbaubestand zugelassen werden. Bei Neubauten ist mit Umsicht entsprechend der gewachsenen Struktur des Gebietes vorzugehen. Sicher kostet das Geld, aber es wäre eine Wirtschaftsfördermaßnahme, die sich lohnt. Es ist doch schade, dass in der Förderperiode so manches wächst und gedeiht und dann ist Schluss und wer noch nicht lange genug dabei ist, hat Pech. Nachhaltigkeit wird gewünscht. Aber es wäre schön, wenn diese nicht nur von den Projekten und Gründern gefordert würde, sondern die Rahmenbedingungen es auch würden. Sicher braucht es dazu auch Phantasie, die kreativen haben sie, vielleicht sollte man sie dazu mal befragen …</p>
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