600% GEMA-Tariferhöhung für Veranstalter

Nach eigenen Angaben will die GEMA – in Langform „Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte“ bis 2014 Ihre Gebührenordnung umstellen, Ziel ist daß 10% der Bruttoeinnahem eines Konzertes an die GEMA gehen. Inklusive Sponsorengelder, versteht sich.

Grundsätzlich ist die Idee hinter GEMA durchaus richtig, Gedankengut muss geschützt werden und Nutzung geistigen Eigentums muss angemessen bezahlt werden. Allerdings sollte auch Veranstaltern von Auftritten, bei denen es nicht um internationale Topacts handelt, eine Existenzfähigkeit gewährt bleiben. In erster Linie werden Konzerttickets dadurch erheblich teurer werden, es wird weniger Veranstaltungen geben und es wird weniger Auswahl der Musikrichtungen in den Veranstaltungen geben.

Die Nachteile für uns Musiker:

  • eine Förderung kleiner Bands wird durch den Mehraufwand geradezu finanziell gefährlich
  • weniger Gigs werden veranstaltet
  • noch weniger Gage wird gezahlt

(aber von 100 Euro Mehreinnahmen der GEMA kann man dann ja garantiert 2,50 Euro mehr Ausschüttung erwarten ;- )

Es wurde eine Petition gestartet, die bei 50.000 (online)-Unterschriften dem Bundestag vorgelegt werden wird.

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21. Juni 2009 von admin. Dieser Eintrag wurde publiziert unter Kultur, Musik, Musikbranche, Stimme gegen Armut, Umsatz steigern, music business, musikkultur, popmusik | wong it! und mit , , , , , , verschlagwortet. ♥ Bookmarke den Beitrag per Permalink. ♥ Um die Kommentare hier zu verfolgen, nutze bitte den RSS-Feed für diesen Beitrag.
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