Google’s Motto zu Gesundheitsdaten online: Planen Sie im Voraus!
Haben Sie medizinische Aufzeichnungen verstaubt irgendwo im Regal aufbewahrt? Es gibt Ärzte und Krankenschwestern im Google-Health-Team, die aus eigener Erfahrung in ihrer Arbeit im Gesundheitswesen die Rechnungen, Formblätter von Versicherungen und sonstigen Dokumente kennen. Google meint “aus erster Hand zu wissen, wie belastend alle diese Dokumente sind” und möchte “die unnötige Verwendung von Papier in der Patientenversorgung vermeiden” – Zitat aus dem Official Google Blog: plan ahead document and share…
Als großer Schritt in diese Richtung wurde mit Google Health den Angeboten des Suchmaschinen-Konzerns vor kurzem eine (englischsprachige Beta-) Funktion hinzugefügt, die das Hochladen gescannter Papierdokumente auf ein Google-Health-Profil als “Patienten-Upload” für die sichere Aufbewahrung und zum einfachen Austausch ermöglicht.
Eines der wichtigsten Dokumente dabei ist die “Voraus-Richtlinie”, die es Ihnen erlaubt Ihren letzten Willen festzulegen. Damit dieser von Ihrer Familie und dem Arzt berücksichtigt wird, auch wenn Sie in einem Krankheitsfall nicht in der Lage sein sollten, zu kommunizieren. Die Entscheidung über den letzten Willen ist ein wichtiger und sehr persönlicher Vorgang, und Google Health möchte es uns damit jetzt ein bißchen einfacher machen.





Mein 17-jähriger Sohn überraschte mich 2008 mit einer ziemlich innovativen Geschäftsidee: ein Sterbe-Portal, in erster Linie um Besuchern anzuzeigen, wer von ihren Freunden, Bekannten und Verwandten noch lebt. Eine Möglichkeit, für z.B. Bestattungsunternehmer, Werbung zu schalten…
Als Unternehmensberater ahne ich hinter dieser etwas morbiden Thematik einen großen, bis dato verschlossenen Markt. Und wenn die Dose einmal geöffnet ist – jetzt macht es Google im “Open-Source-Stil” – gerät Einiges in Bewegung.
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