Der Weg als Entrepreneur ist steinig, sagt man

Als langjähriger Unternehmensberater in der KMU kann ich das aus der Praxis nur bestätigen. Gerade heutzutage, auf einem übersättigten Markt der sich mit unglaublichem Tempo wandelt, einer Prise Endzeitstimmung, dem zunehmend ruppiger werdenden allgemeinen Geschäftsgebaren kann ich dieses Gefühl empfinden. Wir bewegen uns wahrhaftig Durch schmutzige Strassen, Tag für Tag.

Viele der mir persönlich bekannten Einzelhändler, Handwerksbetriebe und klassischen Dienstleistungsunternehmen kämpfen ums Überleben. Einige machen nur weiter, weil Ihnen der Arbeitsmarkt noch schlechtere Möglichkeiten bietet. Eine Kettenreaktion: abgesehen von dem elitären Bereich hochdotierter Professionen zahlen viele Unternehmen ihren Angestellten für die gleichen Tätigkeiten heute deutlich weniger als noch vor 20 Jahren.

Oft genug wird Bewerbern “empfohlen”, sich mit einem Taschengeld in Kombination mit dem Bezug von Staatsknete (sprich: Hartz IV) für einen Ganztagsjob zufrieden zu geben. Nach dem Motto: Lerne lügen und betrügen, dann geht’s Dir besser!

Glücklich sind jene, die mit Negativen gut umgehen können. An dieser Stelle ein Zitat des Philosophen Friedrich Nietzsche: Die einzige Arbeit, die auf Dauer wirklich lohnend ist, ist die Arbeit an sich selbst. Und daran wird es uns mit Sicherheit niemals ermangeln.

Lest dazu bei Interesse bitte auch meinen etwas ausführlicheren englischsprachigen Beitrag bei Technorati: The Road Is Rocky For An Entrepreneur.

Über MR

Ich will mehr Echtes, Reines und Wahres
20. November 2009 von MR. Dieser Eintrag wurde publiziert unter Existenzgründung, Gesellschaft, Glueck, Mittelstand | wong it! und mit , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. ♥ Bookmarke den Beitrag per Permalink. ♥ Um die Kommentare hier zu verfolgen, nutze bitte den RSS-Feed für diesen Beitrag.
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2 Kommentare gefunden zu:
Der Weg als Entrepreneur ist steinig, sagt man

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  2. MR sagt:

    Reine Statistiken stellen das Bild deutlich positiver dar, die beschriebene Sicht ist mein subjektiver und durch berufliche Praxis entstandener Eindruck.

    Bemerkenswert ist, daß ich ein paar Tage nach der Veröffentlichung des englischsprachigen Artikels bei Technorati einen ausführlichen und aktuellen Beitrag im Berliner Tagesspiegel las, der meine Ansichten zur neuen Armut hier in Berlin deutlich unterstreicht.

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