Der Berliner Senat reagiert auf die Verschärfung der sozialen Probleme in einigen Stadtteilen und erweitert das Management für Sozialarbeit: 5 neue Fördergebiete in Neukölln, Moabit, Reinickendorf und in der Spandauer Neustadt wurden bestimmt. Als einziges „Ostviertel“ kommt die Hellersdorfer Promenade mit ihren Plattenbauten dazu.
1999, zur Einführung der QMs gab es 15 „Gebiete mit besonderem Entwicklungsbedarf“, inzwischen sind es 39. Der Hintergrund ist, daß in den Quartieren im Westteil der Stadt besonders viele Jugendliche mit Migrationshintergrund leben. Anders im Quartier „Hellersdorfer Promenade“, dort ist aber jeder Vierte überschuldet und jeder Zweite lebt von Hartz IV.
Wir hatten noch Anfang 2006 in Friedrichshain über das Stadtteilmarketing in der Corinthstrasse (05/2006 aufgelöst, ein Projekt des ehem. QMs Boxhagener Platz) Fördermittel für das “Lichterfest” erhalten, inzwischen ist aber der gesamte Bezirk aus dem sozialen Programm entlassen worden. Der Zuzug vieler Unternehmen in Oberbaumcity und Umgebung, der Umbau am ehemaligen Osthafen ließ die Upper Eastside Berlin, das sog. Stralauer Quartier aufblühen. Und der Boxi-Kiez ist zum beliebten Ausflugsziel und “hippen” Viertel avanciert – dadurch bedingt steigen konstant die Immobilienpreise, und das führt dann zur entsprechenden Umschichtung der sozialen Struktur.
Das ist dann doch mal was Positives




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